Aus für Sega.com und Dreamarena
Sega hat das Aus für die Internettöchter Sega.com und Dreamarena beschlossen. Bis Ende März sollen beide Unternehmen liquidiert sein.
Sega will seine verlustreichen Internetunits aufgeben. Die unternehmensinterne Konsolidierung soll bis Ende März abgeschlossen sein und die Profitabilität des Unternehmens deutlich erhöhen. Die US-Tochter Sega.com hat laut Sega-COO Tetsu Kayama bereits Insolvenz beantragt, die europäische Niederlassung Dreamarena mit der Liquidierung begonnen. In einem weiteren Schritt sollen die Anteile an der Isao Corporation, die bis dato als Interneservice- sowie Onlinegaming-Provider fungierte, baldmöglichst veräußert werden. Derzeit arbeite Sega zudem an der Konsolidierung seines Arcade-Business. Auch hier sollen einschneidende Veränderungen vorgenommen werden. David Rosen hatte Sega (Service Games) einst als Im- und Exportfirma für Arcade-Konsolen gegründet.