Australiens Spielebranche fordert Gleichberechtigung der Kreativindustrien
Die australische Spielebranche fordert vom Gesetzgeber die gleichen Steuervergünstigungen wie sie auch der örtlichen Filmindustrie gewährt werden. Als Vorbild dient Kanada.
Die australische Regierung gewährt der örtlichen Filmindustrie teils erhebliche Steuervergünstigungen. Gleichberechtigung der Kreativindustrien fordert nun die Game Developers Association of Australia vom Gesetzgeber. Bis 2010 könnte die Spieleindustrie so die Zahl der Arbeitsplätze im Hochtechnologiesektor Spieleentwicklung und -vermarktung erheblich ausbauen, argumentiert der Interessenverband. Denn gerade im asiatisch-pazifischen Raum bestehe erhebliches Wachstumspersonal. Aus derzeit rund 8500 Vollzeitstellen könnten in den kommenden drei Jahren bis zu 18.000 werden, wenn die Politik frühzeitig reagiert. "Die Bundesregierung könnte viel von den kanadischen Kollegen lernen. Allein über die vergangenen vier Jahren sind dort durch aktive und zielgerichtete Förderung der Spielebranche 10.000 neue Jobs entstanden."