Autodesk kündigt Entlassungen an
Der Middleware-Hersteller Autodesk sieht Fortschritte bei der Umstellung seines Geschäftsmodells auf Abonnement-Basis. Trotzdem wurde ein weiterer Stellenabbau angekündigt.
Der Middleware-Hersteller Autodesk hat im Rahmen seiner jüngsten Quartalsbilanz weitere Restrukturierungen angekündigt. Laut britischen Medien sollen rund 13 Prozent der Belegschaft das Unternehmen verlassen. Über 1100 Stellen sollen demnach abgebaut werden. Hintergrund des massiven Stellenabbaus sind die anhaltend schlechten Zahlen.
Allein von Januar bis einschließlich September schrieb das Unternehmen einen Nettoverlust von 393,4 Mio. Dollar. Gegenüber Vorjahr hat sich die Situation damit nur marginal verbessert. Damals lag das Minus nach neun Monaten bei 408,7 Mio. Dollar.
Das Management zeigte sich dennoch einigermaßen zufrieden. Schließlich sei man ein weiteres Stück bei der Umstellung des Geschäftsmodells auf Abonnements vorangekommen. Autodesk stellt Visualisierungslösungen für unterschiedliche Branchen her. Die Tools 3DS Max und Maya kommen auch bei zahlreichen Spieleproduktionen auch in Deutschland zum Einsatz.