Eine Sonderauswertung der AWA 2001 hat ergeben, dass sich Jugendliche vorwiegend im Internet informieren.

"Neue Muster der Mediennutzung in der jungen Generation" lautet das Thema einer Sonderauswertung der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2001, die jetzt vorliegt. Das Interesse am Internet ist weit davon entfernt zu erlahmen, lautet eines der Kernergebnisse. Von den 14- bis 29-Jährigen nutzten im Frühjahr 2001 52 Prozent bereits das Netz. Weitere 19 Prozent planen dies in naher Zukunft. Auch die Nutzungsdauer hat sich sehr dynamisch entwickelt. 23 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nutzen das Netz mehr als zwei Stunden am Tag für berufliche oder private Zwecke. Ein Jahr zuvor, im Frühjahr 2000, lag der Wert noch bei 11 Prozent. So, wie die Nutzung und Verbreitung des Internet angestiegen ist, hat auch die Bedeutung dieses Mediums zugelegt. Die Sonderanlayse kommt zu dem Schluss, dass das Internet zweitwichtigstes Recherchemedium für die 14- bis 29-Jährigen ist und damit noch vor Berichten in TV, Zeitschriften oder Zeitungen liegt. Lediglich Mundpropaganda - das Gespräch mit Eltern, Freunden und Bekannten - ist für die Informationsbeschaffung Jugendlicher wichtiger.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.