Bayern förderte Games und XR mit 5,6 Millionen Euro im Jahr 2022
Das Bayerische Digitalministerium blickt auf 2022 zurück und bilanziert eine "Rekordförderung für Games". 3,9 Millionen Euro flossen in die Spieleförderung und 1,7 Millionen Euro in den XR-Bereich. Staatsministerin Gerlach spricht von einer hochinnovativen Branche, die auch Impulse in andere Wirtschaftszweige setzt.
Das Bayerische Digitalministerium förderte Games und XR im Jahr 2022 mit insgesamt 5,6 Millionen Euro. Das Ministerium spricht von einer "Rekordförderung für Games". 3,9 Millionen Euro gingen an Spieleprojekte und 1,7 Millionen Euro in den XR-Sektor. Dazu gehören beispielsweise ein Virtual-Reality-Spiel zum Münchner Oktoberfest und eine Wirtschaftssimulation, in der die Spieler:innen ein virtuelles Netzwerk aus Städten und Handelsrouten erschaffen. Im XR-Bereich ging das meiste Geld an die XR Hubs in München, Nürnberg und Würzburg, zum Beispiel für ein virtuelles Einsatztraining für Feuerwehrleute, das den bayerischen Feuerwehren zur Verfügung gestellt wird.
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach zieht eine positive Bilanz: "Die Games- und XR-Wirtschaft in Bayern hat sich zu einer starken, hochinnovativen Branche entwickelt. Hier werden zahlreiche Ideen entwickelt, die Impulse auch in anderen Wirtschaftszweigen setzen, vom Medizin- bis zum Bildungsbereich. Ich bin stolz, dass wir diese Zukunftsbranchen im Jahr 2022 mit der Rekordsumme von insgesamt 5,6 Millionen Euro unterstützen konnten. Das ist Spitzenförderung für Spitzentechnologie."
Auch die Filmbranche hat sich laut Gerlach nach den schwierigen Corona-Jahren wieder etwas erholt. Das Digitalministerium konnte die Branche über den FFF Bayern mit rund 29,2 Millionen Euro (vorläufige Zahlen) unterstützen. Gerlach: "Von der Nibelungensage über die neue Tragikomödie 'Kochschule Schwarz' von Erfolgsregisseur Dani Levy bis zum packenden Drama 'September 5' über die Olympischen Spiele 1972 in München - es sind diese starken Geschichten, die das Kino gerade nach dieser schwierigen Phase braucht. Es freut mich deshalb sehr, dass wir über den FFF Bayern auch dieses Jahr so tolle Projekte unterstützen konnten."
Marcel Kleffmann