Das bayerische Kabinett von Ministerpräsident Söder hat eine Vielzahl von Maßnahmen beschlossen, die auch das Gründen von Firmen mit digitalen Geschäftsideen erleichtern sollen. Im September soll über die Standorte von gleich sieben neuen Gründerzentren entschieden werden.

Die Bayerische Landesregierung drückt aufs Tempo bei ihren Plänen, die Digitalisierung im Freistaat voranzutreiben. Das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschloss einen ganzen Maßnahmenkatalog. Neben erheblichen Investitionen in den Bereichen KI und VR will Bayern auch Gründern stärker unter die Arme greifen. So soll in allen sieben Regierungsbezirken des Freistaats jeweils ein neues Gründerzentrum entstehen und zwar außerhalb der Ballungsräume wie München, in denen es bereits solche Zentren gibt. Die Entscheidung über die Standorte soll im September 2018 fallen.

Eine weitere Maßnahme ist die Neuauflage des "Ois Easy Startup-Package", bei dem digitale Startups mit lokalen Unternehmen und Investoren vernetzt und an den Standort gebunden werden sollen. Ein weiteres Programm, "Start?Zuschuss!", soll junge Gründer mit einer "hervorragenden, digitalen Geschäftsidee" fördern. Und Bayern will unter anderem eine Existenzgründerdatenbank anlegen, um verlässliche Daten im Bereich der Existenzgründungen zu gewinnen.

Neben den Maßnahmen für Gründer hat das Kabinett auch zahlreiche Initiativen zu den Themenkomplexen Digitalisierung bei Gesundheit und Pflege, Digitalisierung im Handel, der Digitalen Infrastruktur oder Digitalisierung in der Landwirtschaft verabschiedet. Bei letzter ist unter anderem das sogenannten "1000-Feldroboter-Programm", mit dem autonome Feldroboter gefördert werden, um den Pflanzenschutzeinsatz zu reduzieren.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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James Salmon, EA's director of marketing and partnerships, Twitch streamer Rodrigol, the mascot of the Brazilian national football team, Canarinho, and the CBF's director of marketing for national teams, Bernardo Bessa | Picture: Rebeca Reis / Staff Images / CBF

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