Eine Erhöhung der Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte kann nach Ansicht von BDH-Generalsekretär Holger Wenzel im Handel 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Daher solle der Streit um die 630-Mark-Jobs bald beendet werden.

In der Debatte um die 630-Mark-Jobs hat sich nun der Generalsekretär der Bundesvereinigung Deutscher Handelsverbände (BDH), Holger Wenzel, zu Wort gemeldet. Er plädiert für den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos), die Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte von derzeit 630 Mark auf 1.200 Mark anzuheben. "Im Handel könnten so 100.000 zusätzliche Jobs entstehen", sagt Wenzel. Der Streit zwischen Bundeswirtschaftsminister Müller und Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) um die 630-Mark-Jobs verunsichere sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer. Daher solle nun Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sich für die Erhöhung der Einkommensgrenze einsetzen und klare Verhältnisse schaffen. Aus beschäftigungspolitischer und ökonomischer Sicht sei dies der einzig richtige Weg. Denn: "Es hat sich gezeigt, dass die Einschränkung der 630-Mark-Jobs zu Beginn der Legislaturperiode eine Fehlentscheidung war. Sie hat allein im Handel dauerhaft zum Verlust mehrerer tausend Arbeitsplätze geführt", so Wenzel.

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Bandai Namco Germany and Giants Software Announce Strategic Collaboration
Boris Stefan, CSO of Giants Software / Matthias Kolb, Country Manager at Bandai Namco Entertainment Germany © Giants Software / Bandai Namco

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By Marcel Kleffmann 1 min read