Der egozentrische Barde kehrt zurück: "The Bard's Tale" erscheint, grafisch aufgebohrt und spielerisch renoviert, im März für PC, PS2 und Xbox.

Und doch werden gerade solche Kultspiele immer wieder neu aufgelegt, indem sie in ein modernes Grafikgewand gezwungen und um ein, zwei neue Features erweitert werden. Dass eine solche Neuauflage ohne weiteres Spielspaß und -tiefe von damals erreichen kann, will Ubisoft mit "The Bard's Tale" beweisen. Fans der in die Jahre gekommenen "Bard's Tale"-Reihe haben lange drauf gewartet, Freunde ausgiebiger Rollenspiele ebenso: Im März 2005 soll der Titel nun endlich für PC, PlayStation 2 und Xbox erscheinen.

In mittelalterlicher Umgebung übernimmt der Spieler die Rolle des Barden. Dieser ist ein sarkastischer und egozentrischer Musiker, dessen oberstes Ziel es ist, noble Taten möglichst zu vermeiden. Wie der Barde im Spiel mit den anderen Figuren interagiert, kann der Spieler selbst entscheiden. Er kann dabei zwischen einem spitzzüngigem oder einem netten Dialog entscheiden, was sich unterschiedlich auf die folgenden Ereignisse auswirkt.

Obwohl das Hauptaugenmerk des Spiels auf humoriger Fantasyunterhaltung liegt, wurde sehr viel Sorgfalt in Handlung und Grafik investiert, versprechen die Entwickler. Zum Einsatz kommt die aus "Champions Of Norrath" und "Baldur's Gate: Dark Alliance" bekannten Grafik-Engine.

Bereits im Vorfeld überschlägt sich die weltweite Spielepresse mit Lob zu "The Bard's Tale". Bleibt zu hoffen, das die Erwartungen von der Spielereinkarnation auch erfüllt werden.

Share this post

Written by