Sowohl Porsche als auch Recaro arbeiten schon seit Jahrzehnten zusammen. Beide Unternehmen bringen nun den auf 911 Exemplare limitierten "Recaro x Porsche Gaming-Chair" auf den Markt.

Die beiden deutschen Traditionsunternehmen Porsche und Recaro bringen einen limitierten Gaming-Chair auf den Markt. Beide Firmen arbeiten schon seit Jahrzehnten zusammen - und diesmal auch im Gaming-Segment. Gemeinsam bringen sie einen Stuhl mit Pepita-Stoff auf den Markt, den "Recaro x Porsche Gaming-Chair" für knapp 1.700 Euro. Das Produkt ist limitiert auf 911 Exemplare.

Der "Recaro x Porsche Gaming-Chair" ist eine Variante des Recaro Exo Platinum. Sämtliche Modelle der Exo-Familie wurden vom TÜV Rheinland als Büro-Arbeitsstuhl zertifiziert. Alle Stühle/Sitze von Recaro Gaming werden in Deutschland hergestellt. Für das Design ist Studio F.A. Porsche verantwortlich. Verkauft wird das Produkt durch die Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG.

Über den Gaming-Stuhl schreibt Recaro: "Gefertigt aus original Porsche Pepita-Stoff ist seine Sitzmittelbahn nicht nur ein exklusives, zeitlos-elegantes Design-Highlight, sondern verbindet auch heute wie damals Tradition mit moderner Sportlichkeit. (...) Entwickelt für ultimative Performance, volle Kontrolle und unübertroffenen Komfort bringt der Recaro x Porsche Gaming-Stuhl so das authentische Gefühl von der Rennstrecke direkt ins Gaming-Setup - und vereint dabei perfektes Spielvergnügen mit Rückengesundheit."

Sowohl Porsche als auch Recaro blicken auf eine lange gemeinsame Vergangenheit bzw. Zusammenarbeit zurück. Recaro erläutert: "Als Prof. Ferdinand Porsche noch Technischer Direktor für diverse Fahrzeughersteller ist, hat er regelmäßig Kontakt mit dem "Stuttgarter Karosseriewerk Reutter" - dem seit 1906 bestehenden Vorgänger des Sitzspezialisten. Nach der Gründung des Konstruktionsbüros Porsche 1931 wird daraus eine enge Zusammenarbeit: Reutter baut die Karosserien für die ersten Porsche-Typen und als beide Firmen Werke in Zuffenhausen eröffnen, entstehen dort die Prototypen sowie Vor-Serien des späteren VW Käfer. Nach diesem Meilenstein produziert Reutter einen Großteil der Porsche 356-Karosserien inklusive Innenausstattung. 1963 verkauft Reutter dann sein Karosseriewerk in Zuffenhausen mit knapp 1.000 Mitarbeitern an Porsche, wird zu Recaro (REutter CAROsserie) und zum Lieferanten aller Porsche-Sitze."

Auch der Pepita-Stoff, der in den 1960er-Jahren populär wurde, gilt als ein Zeichen der langjährigen Verbundenheit beider Firmen: "Zunächst nur auf expliziten Kundenwunsch in einigen Porsche 356 verarbeitet, findet er sich 1965 aufgrund großer Beliebtheit erstmals auch im Ausstattungskatalog des Ur-911. Von da an ist der Recaro-Fahrzeugsitz mit dem markanten Muster ein unverkennbares Merkmal des Porsche 911, verkörpert Geist und Identität des Fahrzeugs - und schafft eine zeitlose Verbindung zwischen den beiden Marken."

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience.