Berliner Playsnak erhält Millionen-Spritze aus Japan
Der japanische Entwickler und Publisher gumi hat 1,2 Mio. Dollar in das Berliner VR-Startup Playsnak investiert. Schon 2016 gab es ein ähnlich hohes Investment aus Südkorea. Seinen ersten Titel will Playsnak erst noch ankündigen.
Das 2015 gegründete VR-Studio Playsnak freut sich über einen weiteren finanzstarken Investor. Wie das Berliner Unternehmen mitteilt beteiligt sich der japanische Spieleentwickler und publisher gumi, bekannt unter anderem für "Brave Frontier", mit 1,2 Mio. Dollar an Playsnak. Das Investment vervollständigt nach Unternehmensangaben die erste Finanzierungsrunde in der Playsnak insgesamt 2,5 Mio. Dollar einsammelte. Bereits 2016 investierte der südkoreanische VC K Cube 1,3 Mio. Dollar in Playsnak.
Mit dem frisch eingesammelten Geld will Playsnak in den Ausbau seines Berliner Teams investieren. Mit welchem Titel Playsnak debütieren will, ist noch nicht bekannt. Die Berliner stellen ihr erstes Projekt nach eigenen Aussagen erst in den kommenden Wochen vor.
"Playsnaks Fokus auf hochwertige VR-Inhalte passt perfekt zu unserem eigenen Produktportfolio und unserem Streben nach innovativen Gameplay-Erfahrungen für Spieler auf der ganzen Welt. Wir sind überzeugt, dass sich durch diese strategische Partnerschaft für beide Parteien spannende Möglichkeiten ergeben werden", sagt Hironao Kunimitsu, CEO von gumi. Und Paha Schulz, CEO von Playsnak: "Das Investment eines so gut etablierten Partners wie gumi bekräftigt unsere Vision für innovative VR-Inhalte. Die Finanzierung wird unsere Position weiter stärken und gibt uns in einigen Unternehmensbereichen mehr Gestaltungsspielraum."