Berliner Start-up launcht virtuelles Musikkartenspiel
Mit dem Music Manager Game bietet das Web3-Unternehmen Amuzed seinen Nutzer:innen die Möglichkeit, virtuelle Line-ups mit verschiedenen Acts aufzustellen, deren Performance sich am echten Leben orientiert.
Das neue Spiel verewigt über 100 etablierte und neue Künstler:innen wie Haftbefehl, Kool Savas oder Badmómzjay als digitale Sammelkarten. Ziel ist es, anhand dieser Karten jede Woche ein digitales Line-up aus fünf Acts aufzustellen. Die Spielenden können dabei auch Newcomer aus dem Fantasy-Label von Amuzed unter Vertrag nehmen. In jeder erreichten Liga erwarten die User:innen neue Sammelkarten und andere Preise.
Die Leistungsfähigkeit der Musiker:innen misst sich per Algorithmus anhand ihrer Performance im Bereich Streaming und Social Media im echten Leben.
Das Spiel ist kostenlos, die limitierten Sammelkarten als Paket ab 10 Euro und auch ohne den Einsatz von Kryptowährungen erhältlich.
"Wir konnten in unserem Heimatmarkt Deutschland und auch in Frankreich viele relevante und vielversprechende Artists für unsere Vision einer gamifizierten Musikindustrie gewinnen. Diesen Weg wollen wir auch in 2023 fortsetzen und die Idee einer weiteren, passiven Einkommensquelle für Artists voranbringen", erklärt Phil Knierim, Gründer Amuzed.
Er, Maria Joite und Finn Zur Mühlen sind in der "Startbase" der Börse Stuttgart als Gründer:innen des seit 2021 aktiven Unternehmens vermerkt. Animoca Brands, Kingsway Capital and Sfermion würden nach Angaben von Amuzed in die GmbH investieren.
Ziel des Start-ups sei es, "dem Mainstream-Publikum den Zugang zu Web3 zu erleichtern und jedem Fan eine spielbare Form der Musik-Unterhaltung bieten".