BITKOM: Software nicht in letzter Minute auf Euro umstellen
Nach Angaben des Verbandes BITKOM haben nur etwa 50 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland ihren bargeldlosen Handels- und Zahlungsverkehr bereits an den Euro angepasst.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) warnt vor Engpässen bei der Umstellung auf den Euro. Umfragen zufolge, hat erst rund die Hälfte der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland ihre kaufmännische Software an die neue Währung angepasst, teilte der Verband mit. Am 31. Dezember endet der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Übergangszeitraum für die Euro-Umstellung unwiderruflich. Nach Paragraph 239 Handelsgesetzbuch muss der gesamte bargeldlose Handels- und Zahlungsverkehr ab 2002 in Euro oder einer anderen gültigen Währung erfolgen. "Ohne aktualisierte betriebswirtschaftliche Software ist ein Unternehmen also praktisch handlungsunfähig", sagt BITKOM-Geschäftsführer Bernhard Rohleder. Eine verspätete Umstellung auf die neue Währung sei mit zusätzlichen Kosten und langen Wartezeiten verbunden. Nach Einschätzungen des Verbandes werden die Beratungskapazitäten der Softwareindustrie gegen Ende des Jahres nahezu erschöpft sein.