Bitkom: VR kommt nur langsam bei Verbrauchern an
Der Bitkom hat im Rahmen einer repräsentativen, telefonischen Befragung die Nutzungserfahrung von VR der über 14-jährigen Deutschen abgefragt. Die steigt nur langsam. Vorrangig werden Spiele ausprobiert.
Die Nutzungserfahrung von Virtual Reality steigt nur langsam. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Verbands Bitkom. Gefragt wurden über 1000 Personen ab 14 Jahren. 16 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal VR auf Messen, bei Freunden oder einem anderen Anlass ausprobiert zu haben. Acht Prozent besitzen eine VR-Brille. Beide Werte haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Damals gaben 13 Prozent an, schon einmal eine VR-Erfahrung gemacht zu haben, sechs Prozent nannten eine VR-Brille ihr Eigen.
"Virtual Reality ist für viele noch eine abstrakte Technologie, denn es fehlen oft Orte und Gelegenheiten, wo man die Technologie erleben kann", so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "In der Industrie hilft Virtual Reality heute schon dabei, Arbeitsabläufe zu optimieren, demnächst ziehen die Verbraucher nach. Unternehmen arbeiten derzeit daran, wie man die Technologie etwa in Bildungsprojekten oder in der Touristik einsetzen kann."
Abgefragt wurden durch den Bitkom auch die VR Exeperiences. Hier zeigt sich, dass Games die mit Abstand häufigste VR-Erfahrung ist. Fast 40 Prozent der VR-Nutzer schauen aber auch Filme auf den VR-Geräten.
Positiv im Hinblick auf die Verbreitung sei, dass die meisten aber schon von VR gehört haben. Über alle Altersklassen hinweg, bejahten dies fast 90 Prozent aller Umfrageteilnehmer. In der jüngsten Altersgruppe, den 14- 29-Jährigen lag der Wert sogar bei 97 Prozent.
Die Grafik ist auf den Webseiten von Statista zu finden.