Kurz vor Weihnachten hat der BIU eine Liste mit zehn Forderungen an die deutsche Politk im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 veröffentlicht. Sie reichen von Förderung bis zur Anerkennung von eSports als Sport.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat quasi in letzter Minute vor dem Weihnachtsfest seinen Wunschzettel für die Zeit nach der Bundestagswahl 2017 an die Politik veröffentlicht. Dabei hat der Verband insgesamt zehn Forderungen formiliert. Es handelt sich um eine Zusammenfassung überwiegend bekannter Positionen und Forderungen, die der Verband auch schon in seiner Agenda 2020 ähnlich formulierte. "Sowohl als Wirtschaftsstandort als auch als Kulturnation kann es sich Deutschland nicht erlauben, nur eine international untergeordnete Rolle als Entwicklungsstandort beim Zukunftsmedium Games zu spielen", so der scheidende BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk. "Die Rahmenbedingungen für den Games-Standort Deutschland müssen schnellstmöglich verbessert werden. Die Games-Branche hat keine Zeit, eine weitere Legislaturperiode ungenutzt verstreichen zu lassen."

Die 10 Forderungen des BIU lauten:

Einführung einer systematischen Games-Förderung durch den Bund Ganzheitliche Reform des Jugendmedienschutzes endlich umsetzen Mittel für Deutschen Computerspielpreis aufstocken Entwicklungsmöglichkeiten für digitale Wirtschaft erhalten Anerkennung eSports als Sport Flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet schneller vorantreiben Digitale Bildung stärken Fachkräftebedarf nachhaltig sicherstellen Klarstellungen zur Vermeidung der doppelten Umsatzbesteuerung bei digitalen Inhalten Internationale Vernetzung stärken, deutsche Messeauftritte modernisieren

Die Forderungen mit samt Erläuterungen bietet der BIU auf seiner Website zum Download an.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.