BMS Modern Games und Mindscape im Clinch
BMS Modern Games hat der erst kürzlich neu gegründeten Mindscape Deutschland gerichtlich den Vertrieb von Produkten untersagen lassen, die einen Hinweis auf BMS tragen.
Zwischen BMS Modern Games und der erst im Dezember neu gegründeten Firma Mindscape Germany sind Streitigkeiten ausgebrochen. So hat BMS Modern Games Mindscape nach eigenen Aussagen gerichtlich verbieten lassen, Produkte unter Hinweis auf eine angebliche Urheberschaft von Modern Games zu vertreiben. Das Kölner Landgericht habe auf dem Wege der Einstweiligen Verfügung entschieden, dass Mindscape sich mit dem Vertrieb z. B. der Software "PrintMaster Platinum 11" wettbewerbswidrig verhalte und gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoße. BMS-Geschäftsführer Jochen Schmitz sei entschlossen, mit allen rechtlichen Mitteln gegen Mindscape Germany vorzugehen, falls das Verbot nicht befolgt werde, heißt es in einer Presseerklärung von BMS. Der Streit zwischen beiden Firmen hat insofern Brisanz, da BMS Modern Games früher für den Vertrieb der Mindscape-Produkte zuständig war. Zudem war der Managing Director von Mindscape Germany, Uwe Brand, vormals auch zusammen mit Schmitz Geschäftsführer von BMS Modern Games.