Bonusprogramme in der Kritik
In den letzten zwei Jahren sind die Rabatte bei Kundenkartensystemen wie Payback oder Happy Digits stetig zurückgegangen, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW. Wer sparen wolle, fahre mit Preisvergleichen oder Feilschen besser.
In den letzten zwei Jahren sind die Rabatte bei Kundenkartensystemen wie Payback oder Happy Digits stetig zurückgegangen, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW. Wer sparen wolle, fahre mit gezieltem Preisvergleich oder Feilschen besser. So hätten Kunden beim Vorläufer von Happy Digits, der Karstadt-Kundenkarte, vor zwei Jahren noch einen Rabatt in Höhe von drei Prozent erhalten. Heute sei es noch höchstens ein Prozent. Auch die Partner des Payback-Bonusprogramms hätten ihre Rabatte zurückgefahren: Wurden vor zwei Jahren noch zwei oder gar drei Prozent Nachlass gewährt, sei es heute gerade mal ein Prozent. Darüber hinaus seien mehrere Partnerunternehmen wie zum Beispiel die Ufa-Kinos und FTI-Touristik mittlerweile bei Payback ausgestiegen. Die Betreiber der Kundenbindungsgprogramme wiesen die Kritik scharf zurück. Allein im vergangenen Jahr habe Payback mit Gutscheinen und Sonderaktionen insgesamt 470 Mio. Euro ausgeschüttet - so viel wie nie zuvor. Auch die Betreiberfirma des Happy-Digits-Systems, CAP, verwies auf zahlreiche Gutscheinaktionen der Partnerunternehmen. So habe es für bestimmte Waren Gutscheine mit 30 Prozent Preisnachlass gegeben. Payback hat nach eigenen Angaben über 26 Mio. Kundenkarten im Umlauf, Happy Digits 21 Mio.