Boom plant neue Game-Award-Show
Im August soll in Berlin eine neue Award-Show für Computer- und Videospiele aufgezeichnet werden. Ziel der Produzenten von Boom ist die globale Vermarktung in 43 Ländern. In Deutshcland, Österreich und der Schweiz steht MTV als Partner fest.
Die Hamburger Boom Inc. will im August mit den International Game Awards erstmals eine TV-Award-Show im Bereich Games produzieren, die global vermarktet wird. Das bestätigte Showproduzent Marc Fühnen games.markt auf Anfrage. "Es ist mit Sicherheit verfrüht, im Fall von Computer- und Videospielen von einem Massenpublikum zu sprechen. Von daher stehen wir konzeptionell vor einer großen Herausforderung", so Fühnen. Bei der Show handelt es sich um ein 90-minütiges Format. Produktionsort für die Show, bei der mehr als 4000 Zuschauer live vor Ort sein sollen, ist Berlin.
Ein hochklassiges Line-up internationaler Music Acts, Presenter und Hosts sollen den passenden Rahmen bilden. Insgesamt sollen während der Show Awards in 15 Kategorien verliehen werden. Die Award-Jury besteht aus 25 internationalen Juroren. Ihre Namen sind noch nicht bekannt. Die International Game Awards sollen in 43 Staaten, darunter die USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Frankreich, Japan und Südkorea, ausgestrahlt werden. Zuständig für den internationalen Vertrieb der TV-Rechte ist die zur Tele München gehörende MT NY. Auch dort ist man von dem Konzept überzeugt. Die Struktur der Award-Show erlaube es, auch auf Inhalte anderer Entertainmentsegmente zurückzugreifen, so Geschäftsführer Rainer Siek.
Und genau dadurch entstehe die starke Emotionalität, die man brauche, um eine über die Gruppe der Gamer hinausgehende, breite Zielgruppe zu erreichen. Einen ersten TV-Partner hat Boom bereits: MTV Central wird die Show in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausstrahlen. "Die internationale Resonanz insbesondere im Vertriebsbereich bestärkt uns als 'first mover' in der Überzeugung, genau den richtigen Zeitpunkt für den Launch der IGA getroffen zu haben. Jetzt haben wir die Chance, das Thema Games auch in der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit direkt neben Kino und Musik zu positionieren", so Fühnen.