Von großem Medienrummel begleitet, befand die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften heute über eine Indizierung des Spieletitels "Counterstrike".

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) hat den nach den Ereignissen in Erfurt stark in die Kritik geratenen Spieletitel "Counterstrike" nicht indiziert. Zwar stellte die BPjS in ihrer Begründung fest, dass zahlreiche Elemente für eine Indizierung sprechen würden. Insgesamt hätten aber Argumente wie etwa die strategische Vorgehensweise, die Spielergemeinschaft und die Kommunikation unter den Spielern überwogen. In einer Pressekonferenz erklärte die BPjS-Vorsitzende Elke Monssen-Engberding, dass das Gremium in ihrer Entscheidung unsicher gewesen sei. Sie selbst habe allerdings bereits im Vorfeld des heutigen Tages gegen eine Indizierung tendiert.

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