Breitband: Größere Länder hinken hinterher
Belgien ist das europäische Land mit der größten Breitbandausstattung, ergab eine Studie von Strategy Analysts. Größere Länder wie Deutschland, Großbritannien und Italien liegen lediglich im Mittelfeld - als Grund wird mangelnder Wettbewerb angeführt.
Belgien nimmt mit einer Haushaltsausstattung von 29,5 Prozent den Spitzenplatz bei den Breitbandanschlüssen in Europa ein. Dies ergab eine Studie der Londoner Marktforschungsgruppe Strategy Analysts. Demnach hinken größere Länder wie Großbritannien, Deutschland und Italien bei der Ausstattung mit Highspeed-Internet eher hinterher und kommen nur auf Werte zwischen elf und 13 Prozent. Damit liegen diese Staaten um die Hälfte unter den Spitzenreitern Belgien, Niederlande (27,2 Prozent), Dänemark (26,4 Prozent) und die Schweiz (21,1 Prozent). Die Marktforscher führen dies auf mangelnden Wettbewerb in den größeren Ländern zurück. Schlusslichter in Europa sind Irland mit 2,4 Prozent und Griechenland, das auf einen Wert von 0,3 Prozent kommt. Bis zum Jahresende soll es in (West)-Europa 33,5 Mio. Breitband-User geben, womit im Durchschnitt 20 Prozent aller Haushalte per Highspeed im Internet unterwegs sein werden.