Das in Deutschland vorhandene Stadt-Land-Gefälle beim Zugang bei Breitband-Internetzugängen bremst der aktuellen Studie "Digitale Dienstleistungsgesellschaft" zufolge das wirtschaftliche Wachstum aus. Mehr Wettbewerb könnte für Abhilfe sorgen und Arbeitsplätze schaffen.

Die von AOL Deutschland in Auftrag gegebene Studie "Digitale Dienstleistungsgesellschaft" mahnt eine Verbesserung der Telekommunikationsregulierung an, um das Stadt-Land-Gefälle beim Zugang zu Breitbandinternetzugängen zu beheben. "Mit der Wandlung Deutschlands hin zu einer digitalen Dienstleistungsgesellschaft sind attraktive Angebote schneller Internetzugänge und innovativer Dienste wichtige Treiber für wirtschaftliches Wachstum. Derzeit ist ein gefährliches Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Schnelle Internetzugänge, die Voraussetzung für viele Dienste sind, dürfen sich nicht auf Ballungszentren beschränken, sondern müssen durch optimale TK-Regulierung auch in der Fläche verfügbar sein", fasst Prof Dr. Paul J.J. Welfens die Untersuchungsergebnisse zusammen. Gefragt sei mehr Wettbewerb, der auch das Wirtschaftswachstum in ländlichen Gebieten antreiben würde. Innerhalb von nur acht Jahren könnten so bis zu 700.000 neue Stellen entstehen.

"Im Interesse digitaler Chancengleichheit ist ein flächendeckender Zugang zu modernen digitalen Diensten für alle notwendig. Für AOL ist und bleibt die Überwindung der digitalen Spaltung in Deutschland oberste Priorität. Wenn ein funktionsfähiger Wettbewerb dazu erforderlich ist, wie Prof. Welfens in seiner Studie eindrucksvoll belegt, dann muss die Politik dafür sorgen", fordert Charles Fränkl, Geschäftsführer von AOL Deutschland.

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Bär, Klingbeil, Steinmeier: Live Stream of Openings of Gamescom and Gamescom Congress
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By Stephan Steininger 2 min read