BSA landet Coup gegen Softwarepiraterie
Mit der Schließung des Re-direct-Service www.warez.at hat die Business Software Alliance (BSA) eine wichtige Internetseite zur Verbreitung illegaler Software ausgeschaltet. Zudem legte der Verband Zahlen seiner Ermittlungen gegen Softwarepiraterie vor.
Die Business Software Alliance (BSA) hat dem Missbrauch von Software einen weiteren Schlag versetzt. Nach Ermittlungen des Interessenverbandes führender Softwarehersteller wurde der Re-direct-Service www.warez.at in neun Ländern geschlossen. Dabei handelte es sich um eine der Haupt-Webseiten für die Verbreitung illegaler Software. "Dass wir gegen die Betreiber der Site eine Unterlassungsklage durchgesetzt und eine entsprechende Vereinbarung erzielt haben, setzt auch für andere Piraten Zeichen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum", sagte Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. Zudem haben die Internet-Ermittler ihre Bilanz für die ersten neun Monate 2001 vorgelegt. Auf Grund von Hinweisen aus der Branche und eigener Ermittlungen untersuchte der Verband in diesem Zeitraum insgesamt 11.434 Fälle. In 5919 Fällen sah die BSA einen Missbrauch von Software gegeben und versandte Unterlassungserklärungen. Auf Europa entfielen 3732, auf die USA 2187 Unterlassungserklärungen.