Die Bundesregierung gab am 20. März den Startschuss für eine groß angelegte Bildungsoffensive im Bereich Lernsoftware. 400 Mio. Mark stellt der Bund für dieses Vorhaben zur Verfügung.

Die Bundesregierung will in den nächsten fünf Jahren 400 Mio. Mark für die Entwicklung von Lernsoftware für Schulen, Hochschulen und Berufsbildung zur Verfügung stellen. "Nachdem wir den Durchbruch geschafft haben, Schulen mit Computern und Internetzugängen auszustatten, will ich jetzt dafür sorgen, dass erstklassige Bildungssoftware entwickelt wird", erklärte Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zum Start des neuen Förderprogramms unter dem Motto "Neue Medien in der Bildung" am 20. März in Berlin. Lernen am PC müsse zum Normalfall im Unterricht werden.

Zudem hat die Regierung mit dem Vorhaben auch die Anregung des deutschen Markts für Lernsoftware im Auge. Weltweit werden dem Marktsegment dreistellige Zuwachsraten prognostiziert, betont die Ministerin. "Ich will mit dem Programm dazu beitragen, dass Deutschland im Bereich der Lernsoftware in fünf Jahren weltweit eine Spitzenposition einnimmt." Das Förderprogramm ist als Teil des Aktionsprogramms "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhundert" angelegt. Nachdem das Programm steht, folgen jetzt konkrete öffentliche Ausschreibungen, die auch unter der Webadresse des Ministeriums, www.bmbf.de, offeriert werden. Gefördert werden Projekte von Medienanbietern und Verlagen, aber auch von Museen oder Bildungsträgern im Allgemeinen.

Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent an den Entwicklungskosten. Projektträger ist das GMD - Forschungszentrum Informationstechnik in Sankt Augustin. Von Industrieseite wurde die Initiative begrüßt. Die Anbieter machen schon seit langem darauf aufmerksam, dass die Akzeptanz des Einsatzes von Lernsoftware im Unterricht unzureichend und eine Unterstützung faktisch nicht vorhanden sei.

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