Business-To-Business-Programme generiert Hauptumsatz bei E-Commerce-Software
Nach einer Studie des britischen Marktforschers Datamonitor werden bis 2002 E-Commerce-Programme im Wert von 2,8 Mrd. Dollar verkauft werden. Auf Business-To-Business-Anwendungen (B2B), für Vertrieb, Beschaffung und Supply Chain Management sollen rund 78 Prozent der Aufwendungen entfallen. Der Anteil im Bereich B2C (Business-To-Consumer) dagegen werde stark zurückgehen: Von 41 Prozent in 1997 auf nur 22 Prozent 2002. Für 1997 gibt Datamonitor einen weltweiten Umsatz mit E-Commerce-Lösungen von 167 Mio. Dollar an, auf Europa entfallen davon 23 Prozent. Bis 2002 soll der Anteil jedoch auf 34 Prozent steigen. Obwohl viele Unternehmen aufgrund der geringen, über das Internet generierten Einnahmen enttäuscht seien, werden sie weiterhin in den B2C-Bereich investieren, denn angesichts der Wachstumsraten des virtuellen Handels sei es lebenswichtig, im Internet präsent zu sein. Dabei übersehen viele Unternehmen die Möglichkeiten des B2B-Bereichs, der sich nicht auf das Generieren vom Umsätzen konzentriere, sondern zur Senkung von Kosten beitrage.