Sam Palmisano, Geschäftsführer von IBM, hat für den Computerkonzern ehrgeizige Sparpläne. In den nächsten Jahren will er die Ausgaben um Milliardenbeträge senken. Vermutlich auch auf Kosten von Arbeitsplätzen.

Offensichtlich trimmt IBMs neuer Geschäftsführer Sam Palmisano sein Unternehmen auf Sparkurs. Bei seiner ersten Rede vor Analysten in New York am Mittwoch kündigte er an, die Kosten in diesem und in den folgenden Jahren um ein bis zwei Mrd. Dollar (1,1 bis 2,2 Mrd. Euro) senken zu wollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Nachdem der Computerhersteller im vergangenen Monat sein schlechtestes Quartalsergebnis seit zehn Jahren bekannt gegeben hatte, erwarten Branchenkenner nun, dass IBM noch im laufenden Quartal 9.500 Stellen streichen wird. Insgesamt waren die Analysten vom ersten Gespräch mit Sam Palmisano enttäuscht. Zahlreiche Fragen zum Unternehmen habe er nur ausweichend beantwortet.

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