Computerspielemuseum lädt zur Kulturgut-Tagung
Das Deutsche Computerspielemuseum diskutiert über das Verständnis von Computerspielen als Kulturgut. Dafür findet Mitte September die Fachtagung "Kulturgut Computerspiel..." in Berlin statt, die sich zwei Tage lang mit dem Thema auseinandersetzt.
Das Computerspielemuseum in Berlin feiert aktuell seinen 20. Geburtstag und in diesem Rahmen eröffnet das Museum, gefördert durch den Hauptstadtkulturfond, am 13. September die Sonderausstellung "20 Meilensteine aus Deutschland". Im Anschluss findet vom 14. bis 15. September die internationale Fachtagung "Kulturgut Computerspiel..." im Roten Rathaus in Berlin statt.
Die Tagung, die gemeinsam vom Deutschen Kulturrat und dem Computerspielemuseum organisiert wird, behandeltin verschiedene Panels, Gesprächs- und Diskussionsrunden die Frage, welche Konsequenzen es haben kann, wenn Spiele als Kulturgut angesehen werden. Mit dabei sind unter anderem Brachenvertreter wie BIU-Geschäftsführer Felix Falk oder Thorsten Unger, ehemals Geschäftsführer des GAME. Karten für die Tagung sind für 20 Euro auf Eventbrite zu bekommen.
"Zehn Jahre nach den ersten Diskussionen um die Anerkennung von Computerspielen als Kulturgut wurde der Gordische Knoten nun endgültig durchschlagen", sagt Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. "Auch in den Spitzen der deutschen Politik ist angekommen: Computerspiele sind Kulturgut. Und manche Perlen unter den Computerspielen sind sogar Kunstwerke. Doch dem Computerspielebereich mangelt es immer noch an künstlerischem Selbstverständnis. Das muss sich ändern. Der Schwerpunkt und die Tagung sind ein erster Schritt dahin und ebnen hoffentlich den Weg für noch vieles mehr."