Das Ende der Konsolengeneration in Microsofts Bilanz ersichtlich
Microsoft steigert seinen Jahresumsatz und -Gewinn. Einbußen gibt es im Gaming-Segment und bei der Xbox-Hard- und -Software.
Microsoft hat seine Umsätze und Erträge für das vergangene Jahr bekannt gegeben. Dem Unternehmen geht es nach wie vor gut, jedoch spürt das Gaming-Segment wohl die Auswirkungen des Endes der Konsolengeneration. So verzeichnet der Konzern für das gesamte Jahr ein Umsatzplus um 14 Prozent auf 126 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 39,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 137 Prozent.
Im vierten Quartal gab es zwar ein Plus von 33,7 Milliarden US-Dollar beim Umsatz, jedoch sanken die Spieleinnahmen um zehn Prozent auf zwei Milliarden US-Dollar. Das Segment More Personal Computing, zu dem auch Gaming gehört, konnte sich nur um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Umsatz bei Xbox-Soft- und -Hardware ging ebenfalls zurück. Bei der Software sind Minus drei Prozent Rückgang zwar noch überschaubar, die Hardware hatte jedoch Umsatzeinbußen von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und das obwohl die Xbox-Abonnements weiterhin ansteigen. Die MAUs von Xbox Live im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr sind auf insgesamt 65 Millionen gestiegen.
Das Gesamtjahresergebnis von Gaming ist da etwas besser ausgefallen. More Personal Computing bracht 46 Milliarden Dollar Umsatz für das gesamte Jahr und Spiele machten davon 11,4 Milliarden Dollar aus - ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.