DCP-Ausrichter schließen neue Vereinbarung und stärken Jury
Das Bundesverkehrsministerium sowie die Verbände BIU und GAME haben als gemeinschaftliche Ausrichter eine neue Vereinbarung zum Deutschen Computerspielpreis geschlossen und damit die Weichen für die Fortführung und Weiterentwicklung gestellt. Der DCP 2018 findet in München statt.
Das Bundesverkehrsministerium hat stellvertretend für die Bundesrepublik Deutschland eine neue Vereinbarung mit den Verbänden BIU und GAME zum Deutschen Computerspielpreis (DCP) geschlossen. Die neue Vereinbarung gilt zwei Jahre und wurde notwendig, weil der alte Vertrag zum 31. Oktober 2017 endete. Die Ausrichter haben somit noch vor der Wahl sichergestellt, dass der DCP fortgeführt wird.
Und nicht nur dies: Er wird auch weiterentwickelt. Zwar bleiben die Grundlagen im Regelwerk unverändert, also beispielsweise die Zahl und Benennung der Kategorien oder auch die Bindung der Preisgelder an neue Spiele-Entwicklungsprojekte, es wurden jedoch die Regularieren und Vergabemodalitäten weiterentwickelt.
So wurde unter anderem die Geschäftsordnung der Jury erweitert. Die Hauptjury wurde von 30 auf 35 Personen vergrößert. In der Kategorie Nachwuchspreis soll es künftig vier statt drei Gewinner geben. Außerdem wurden Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter aus den Reihen der Träger als Jurymitglieder ausgeschlossen. Sämtliche Abstimmungen werden notariell überwacht und es wurde konkretisiert, wann ein Jurymitglied aufgrund von Befangenheit von einem Votum ausgeschlossen ist. Last not least sieht die Vereinbarung vor, dass die Höhe der Preisdotierung in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.
Der nächste Deutsche Computerspielpreis findet im April 2018 in München statt. Die Preisgelder werden zu Beginn des Bewerbungsaufrufs bekannt gegeben. Auch die Termine sollen in Kürze veröffentlicht werden.