Marktforscher des Dienstleistungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers sehen in einer aktuellen Studie zum Thema eSport den deutschen Markt auf dem vierten Platz im globalen Ländervergleich. Fast 33 Mio. Euro Umsatz machte die hiesige Markt demnach 2016. Bis 2021 soll sich dieser Wert noch verdreifachen.

Deutschland ist weltweit der viertgrößte Markt in der eSport-Branche. Das haben die Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers (PWC) in einer aktuellen Studie zum Thema eSport herausgefunden. Demnach ist der hiesige Markt mit 32,8 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 weit vor anderen europäischen Märkten wie etwa Frankreich oder Großbritannien, wo vergangenes Jahr lediglich acht Millionen Euro in diesem Segment umgesetzt wurden. Größer als der Umsatz des Marktes hierzulande sind nur die Märkte in China (51 Mio. Euro), Südkorea (92 Mio. Euro) und den Vereinigten Staaten mit 98 Mio. Euro.

Und das rasante Wachstum der Branche ist nach Meinung der PWC noch lange nicht zu Ende. Laut Marktanalyse soll sich der Umsatz bis zum Jahr 2021 verdreifachen und damit circa 91,4 Mio. Euro erreichen.

"Auch wenn uns natürlich bewusst war, dass kompetitive Computerspiele immer beliebter werden - wie weit eSport mittlerweile verbreitet ist, fanden wir doch erstaunlich", sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC Deutschland. "Auch hierzu liefert unsere Umfrage entsprechende Indizien. Zwar nehmen nur 16,2 Prozent eSport als richtigen Sport wahr. 40,1 Prozent finden allerdings, dass digitaler Sport in die gleiche Kategorie gehört wie zum Beispiel Schach oder Motorsport."

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