DFC: Markt für PC-Gaming-Hardware wächst kräftig
In einem neuen Report haben sich die Marktforscher von DFC Intelligence den Games-spezifischen PC-Hardware-Markt vorgenommen. Sie rechnen mit einem Umsatzplus von zehn Mrd. Dollar in nur fünf Jahren.
2017 werden PC-Gamer weltweit rund 30 Mrd. Dollar für Games-spezifische PC-Hardware ausgeben. Zu diesem Schluss kommen die Marktforscher von DFC Intelligence in ihrem neuen "PC Gamer Hardware Systems"-Report. Bis 2021 wird dieser Wert auf 40 Mrd. Dollar ansteigen. Als Faktoren für dieses Umsatzwachstum nannte DFC unter anderem die jungen PC-Spieler. Sie hätten zwar Lust, aber noch nicht das Geld für Investitionen in High-end-Hardware. Ein weiterer Faktor sei, dass eine zunehmende Zahl an Gamern ihre Systeme individuell zusammenstellen und in High-end-Komponenten investieren. "Das sind großartige Nachrichten für Firmen wie nVidia, Intel und AMD", so David Cole, Lead Analyst bei DFC Intelligence.
Bei der Untersuchung sowohl der demographischen Zusammensetzung, als auch der Parallelnutzung anderer Systeme stellte sich diese Gruppe der "Emerging PC Gamer", wie DFC sie nennt, als typische, um nicht zu sagen stereotypische Core Gamer heraus: Jung, männlich, extrem Technik-affin. Entsprechend hoch ist die Bereitschaft, auch in VR-Systeme zu investieren. Weniger als die Hälfte der Befragten hätten in den vergangenen vier Wochen auch auf einem Smartphone gespielt, gerade einmal sechs Prozent auf dem iPad. 34 Prozent spielen immerhin auch auf Konsole.