DFC: Neue Handhelds läuten Kampf um Regalplatz ein
In einer ersten Analyse der E3 haben die Marktforscher von DFC Intelligence eine Korrektur ihrer eigenen Umsatzprognose für den Mobile-Games-Markt angekündigt. Gleichzeitig rechnen sie mit einem zunehmenden Wettbewerb um die vorhandene Fläche im Handel.
Die Marktforscher von DFC Intelligence haben eine erste Analyse ihrer Eindrücke von der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles vorgelegt. Dabei zeigten sie sich positiv überrascht. Die Marktforscher kündigten an, ihre Umsatzprognose für den Handheldmarkt zu überarbeiten. Bislang war man davon ausgegangen, dass der Umsatz von rund 3,9 Mrd. Dollar 2003 auf über sieben Mrd. Dollar bis zum Jahr 2007 ansteigen werde. Man erwarte definitiv, diese Prognose nach oben korrigieren zu können, so DFC Intelligence. Enttäuscht zeigten sich die Marktforscher, dass für die neuen Systeme PSP und Nintendo DS noch keine Preise angekündigt wurden. Der Preis sei aber ein entscheidendes Indiz, um Marktchancen realistisch einschätzen zu können. Spannend dürfte dabei vor allem sein, ob von einem der Player ein Preis von über 150 Dollar anvisiert werde, da dieser Preispunkt bislang die Obergrenze für Handhelds in Amerika darstelle. Parallel zum "Handheld-Krieg" rechnen die Marktforscher in den kommenden Jahren mit einem massiven Wettbewerb um die Regalfläche im Handel. Schließlich dürften zwölf bis 18 Monate nach den neuen Handhelds auch die neuen Konsolen auf den Markt kommen. Zumindest für eine Übergangsphase würden sich diese den Regalplatz auch mit der aktuellen Konsolengeneration teilen müssen. Kein unberechtigter Einwand, hat Sony doch angekündigt, den Lebenszyklus der PS2 nach Möglichkeit auf bis zu zehn Jahre auszudehnen.