DFC: "Nintendo Dads" sind Chance für Comeback
Die Marktforscher von DFC Intelligence haben ihr Resümee der vergangenen E3 veröffentlicht und dabei verschiedene Szenarien analysiert.
PlayStation 3, Xbox 360 oder Revolution - auch die Marktforscher von DFC Intelligence können in ihrem jetzt veröffentlichten E3-Fazit keine eindeutige Prognose erstellen. Im Grunde haben demnach alle drei Anbieter gute Chancen, bei der nächsten Generation erfolgreich zu sein. Für Xbox 360 spreche beispielsweise der frühe Start. Der größte Vorteil dabei sei jedoch nicht, dass die Konsole Ende des Jahres alleine auf dem Markt ist, sondern dass Publisher und Entwickler bis zum Saisongeschäft 2006 bereits einen umfangreichen Produktkatalog hochwertiger Titel aufgebaut haben dürften.
PS3 wiederum könnte schon allein von der ungemein großen Fanbase der Marke PlayStation profitieren. Vor allem, da Sony seine Fähigkeiten zur Bindung bestehender Kunden in der Vergangenheit mehrmals erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Und auch Nintendo schreiben die Marktforscher noch lange nicht ab. Im Gegenteil: Hier könnte durch die von DFC genannten "Nintendo Dads" sogar ein Comeback gelingen. Als "Nintendo Dads" bezeichnen die Marktforscher Väter, die in ihrer Jugendzeit mit Nintendo-Geräten aufgewachsen sind und aus Nostalgie ihren Kinder Nintendo-Konsolen kaufen.
Zur Erklärung geben die Marktforscher auch zwei Beispiele, ausgehend von 33-jährigen Vätern. 2002 würde sich diese Gruppe aus 1969 Geborenen zusammensetzen, die zu Zeiten, als Nintendos NES den Markt eroberte, 18 Jahre alt waren und damit zu alt. 2007 jedoch setzt sich die Gruppe aus den damals 13-Jährigen, also den damaligen NES-Kids zusammen. Auch die Vermarktung des historischen Nintendo-Content avanciere damit zum Joker.