Die ultimative MCVgamesmarkt-Umfrage
Die GC 2004 ist vorüber. Vier Tage Blut, Schweiß - und hoffentlich auch Freudentränen - liegen wieder für ein Jahr hinter der Branche. Doch wie kommen die Games-People nach diesen Anstrengungen fürs Herbst- und Weihnachtsgeschäft wieder in Schwung?
Vier Tage Messestress hinterlassen auch in der hart gesottenen Gamesbranche Spuren. Von akutem Schlafmangel oder dem einen oder anderen umherstreunenden Kater hörte man vielerorts. Jeder hat sein eigenes Mittelchen, um sich rechtzeitig fürs Herbst- und Weihnachtsgeschäft wieder auf Touren zu bringen. Für Alexandra Gerb, Business Development Manager des Entwicklerstudios Similis, ist der "spürbare Aufwind in der Branche" das beste Aufputschmittel. Unterstützend macht sie als Exilösterreicherin noch einen Abstecher nach Wien und gönnt sich dort das volle Touristenprogramm, "inklusive klassischem Heurigen- und Cafébesuch, wie sich das gehört". Sachertorte und Apfelstrudel geben ihr auch die nötige Power, um die Mastering-Phase von fünf Titeln bis Ende September zu überstehen.
Von Games fern hält sich Michael Frambach, verantwortlich für die PR bei Magix. Schließlich komme das Weihnachtsgeschäft ohnehin früh genug und zumeist auch ganz von selbst. "Spätestens, wenn die ersten Einzelhändler in wenigen Wochen anfangen, den Point of Sale mit lustigen Applikationen aus dem Winterwald zu schmücken, hat man die Gewissheit, dass Weihnachten naht", beugt sich Frambach dem Schicksal.
Die aufgetürmte Arbeit ist für Trang Trun Hiep, verantwortlich für Marketing bei House of Tales, und Marc Küpper, frischgebackener Business Development Manager 10tacle, die beste Medizin.
Hiep treibt die Mastering-Phase von "The Moment Of Silence" an; Küpper stürzte sich nach der GC direkt in die Vorbereitungen für die EGN.