Software allein kann Kinder und Jugendliche nicht vor für sie ungeeignetem Onlineinhalt schützen. Einen umfassenden Schutz kann nach Auffassung von dmmv-Vizepräsident Alexander Felsenberg nur die Verbindung von Hard- und Software leisten.

In der Diskussion um Gewaltdarstellungen in den Medien fordert der Deutsche Multimedia Verband (dmmv) Soft- und Hardwareindustrie zum Dialog auf. "Nur ein Zusammenwirken beider Seiten kann effektive Zugangssicherungen hervorbringen", begründet dmmv-Vizepräsident Alexander Felsenberg diesen Vorstoß. Hintergrund: Vor allem Eltern und Pädagogen müssten in die Lage versetzt werden, das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen zu lenken. Aber der Versuch, Kontrolle nur durch Software zu garantieren, habe sich in der Vergangenheit als unzulänglich erwiesen. Daher müssten Systeme zur Altersüberprüfung verbessert werden, um den Zugang Minderjähriger zu bestimmten Onlineinhalten auszuschließen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass PCs standardmäßig mit Kartenlesegeräten ausgestattet werden, so dass ein Zugang nur mit einer entsprechenden Chipkarte möglich ist.

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