Bereits Tage vor der US-Veröffentlichung von "Doom 3" sind erste Kopien in den bekannten Peer-to-Peer-Netzwerken aufgetaucht. Britischen Medienberichten zufolge sollen sich übers Wochenende Tausende das Spiel heruntergeladen haben.

Bereits vor US-Release von "Doom 3" sind erste Raubkopien in den bekannten Filesharingdiensten aufgetaucht. Wie BBC berichtet, wurden zeitweise bis zu 50.000 illegale Downloads gleichzeitig festgestellt. Der Schaden für Entwickler ID Software und Publisher Activision gehe in die Millionen. Gerade bei einem Spiel wie "Doom 3", dessen Entwicklungskosten auf 15 bis 20 Mio. Dollar geschätzt werden, seien die Folgen nicht abzusehen. Matt Pierce, Herausgeber des UK-Magazins "PC Gamer", meint, dass sich so mancher Entwickler künftig überlegen wird, solch hohe Summen in ein Spiel zu investieren: "Natürlich wird 'Doom 3' trotzdem der erwartete Megaseller. Aber auch das wird ID und Activision nicht vor Umsatzausfällen im Millionenhöhe bewahren. Dies könnte sich negativ auf die künftige Entwicklung von PC-Spielen auswirken."

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