DVD-Umsatz übertrifft VHS-Verkauf
Nach BVV-Zahlen hat die DVD im 3. Quartal in puncto Umsatz nicht nur die VHS im Kaufbereich überholt, sondern sich auch langsam, aber sicher im Verleihgeschäft etabliert.
Der BVV - Bundesverband Video hat das 3. Quartal bilanziert. Demnach wurden knapp zwei Drittel (61,1 Prozent) der Umsätze im Kaufbereich mit DVD erzielt, 38,9 Prozent kamen über den VHS-Verkauf. Der Kaufumsatz der ersten neun Monate des Jahres 2001 liegt mit 921,3 Mio. Mark um 32,6 Prozent über dem des Vorjahrs. Auch hier hat die DVD die Nase vorn: 477,2 Mio. Mark Umsatz steht ein VHS-Umsatz von 444,1 Mio. Mark gegenüber. Nach Angaben des BVV ist der um 13 Prozent rückläufige Umsatz mit VHS-Kaufkassetten durch einen im Vergleich zu den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 160-prozentigen Anstieg bei DVD mehr als aufgefangen worden. Im Verleih wurde über die DVD bereits jede achte Mark (12,9 Prozent) erwirtschaftet. Dem rasanten Anstieg der DVD-Verleihzahlen mit einer Vervierfachung des Umsatzes (267 Prozent) steht ein nahezu stabiler VHS-Verleih (Minus 3,2 Prozent) gegenüber. Dadurch konnte der Verleih in den ersten neun Monaten um 4,4 Prozent auf 496 Mio. Mark zulegen. Die Zahl der ausgeliehenen DVDs ist mittlerweile von 4,3 auf 5,9 pro DVD-Leihkunde gestiegen, so der BVV.