Das nächste "Battlefield" könnte entscheidend für das Standing von Electronic Arts im Shooter-Genre sein. Electronic Arts stellt deshalb Criterion voll und ganz zur Unterstützung der Konzernschwestern DICE und DICE L.A. ab. Das nächste "Need For Speed" bekommt dafür Zeit bis zum Fiskaljahr 2023.

Volle Power für "Battlefield". Nach diesem Motto hat Laura Miele, Chief Studios Officer bei Electronic Arts, eine Umschichtung der Development-Ressourcen des Konzern-eigenen Studios Criterion im eigenen Haus angekündigt. Criterion wird sich demnach ab sofort voll und ganz auf die Fertigstellung des neuen "Battlefield" konzentrieren, das in diesem Herbst auf den Markt kommt.

Criterion unterstützt damit die Studios DICE und DICE L.A., welche für "Battlefield" verantwortlich zeichnen. Das Spiel selbst habe Alpha Status, noch nie erreichte Gameplay-Möglichkeiten und nutze die Technologie der Next-Gen-Konsolen voll aus, so Miele. Criterion und DICE hatten schon zuvor mehrfach kooperiert.

Folgenlos bleibt die Umverteilung der Ressourcen jedoch nicht. Criterion arbeitet derzeit am nächsten Teil der ebenfalls erfolgreichen "Need For Speed"-Reihe. Hier wird es wohl zu Verzögerungen kommen. EA sagt, dass Criterion bis zum Fiskaljahr 2023 Zeit bekommt, das neue "Need For Speed" fertig zustellen.

Über die entstandene Lücke im Rennspielportfolio macht sich EA indes keine Sorgen. Durch die Übernahme von Codemasters sei sichergestellt, dass im Fiskaljahr 2022 auch in diesem Bereich ordentlich Nachschub erwartet wird.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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