EA erhöht Umsatzprognosen
Electronic Arts hat die Bilanz für sein 2. Geschäftsjahresquartal vorgelegt und gleichzeitig die Jahresprognose angehoben. Den Löwenanteil am Quartalsumsatz von 784 Mio. Dollar steuerte das Nordamerika-Geschäft bei. Im Jahresvergleich legte das Europageschäft jedoch stärker zu.
Marktführer Electronic Arts hat die Bilanz für sein 2. Geschäftsjahresquartal vorgelegt. In dem drei Monatszeitraum mit Ende zum 30. September erwirtschaftete EA einen Umsatz in Höhe von 784 Mio.; 16 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn halbierte sich auf Grund angekündigter Sonderbelastungen auf 22 Mio. Dollar. Laut Firmenchef Larry Probst sei EA für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft auf allen Plattformen inklusive Xbox 360, PS3 und Wii sehr gut vorbereitet. Wohl auch deshalb hat EA seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von einer Spanne zwischen 2,8 bis drei Mrd. Dollar auf eine Spanne von 2,95 bis 3,13 Mrd. Dollar angehoben. Das laufende dritte Geschäftsjahresquartal soll zwischen 1,2 und 1,3 Mio. Dollar Umsatz beisteuern.
Interessant gestaltet sich die Zusammensetzung des Umsatzes aus dem jetzt bilanzierten Quartal. So trug das Nordamerika-Geschäft rund 65 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Anteil des Europageschäfts liegt bei 31 Prozent, der des asiatischen Raums bei nur vier Prozent. Trotzdem erzielte EA in Europa auf Dollarbasis das größte prozentuale Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Nach Plattformen ist bei EA die Vermarktung von PS2-Software mit rund 35 Prozent vom Gesamtumsatz nach wie vor am stärksten. Mit Xbox-360-Spielen wurden 21 Prozent mit Xbox-Titeln acht und mit GameCube-Software nur zwei Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Ebenfalls nur zwei Prozent erwirtschaftete EA mit NDS-Spielen, während die PSP-Software insgesamt acht Prozent beisteuerte. Auf den Bereich Co-Publishing und Distribution entfielen hingegen fünf Prozent des Quartalsumsatzes, das Geschäftsfeld Lizenzen, Online-Abonnements und Werbung hatte einen Anteil von drei Prozent.