EA: Umsatz gibt um 16 Prozent nach
Millionenhits wie "Battlefield 2" oder "Medal of Honor: European Assault" konnten nicht verhindern, dass Electronic Arts das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres wie angekündigt mit einem dicken Minus abgeschlossen hat. Neben den hohen Investitionen für Next-Gen-Titel ist auch der rückläufige Umsatz für den Verlust verantwortlich.
Electronic Arts hat das erste Quartal 2005 mit 365 Mio. US-Dollar Umsatz abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr (432 Mio.) bedeutet dies einen Rückgang um 16 Prozent. Trotz Millionensellern wie "Battlefield 2" und "Medal Of Honor: European Assault" verbuchte der Branchenprimus ein Minus von 58 Mio. Dollar oder 19 US-Cent je Aktie. Im Vorjahresquartal wurden noch 24 Mio. Dollar Gewinn verbucht. Mehr als 500.000 Kopien setzte EA im ersten Quartal zudem von "FIFA Street", "MVP Baseball 2005" und "Need For Speed: Underground 2" ab.
Die auf den ersten Blick schlechten Zahlen hatte der Branchenprimus schon zum Ende des letzten Geschäftsjahres im Mai angekündigt. Neben dem Umsatzminus ist der Rückgang vor allem den hohen Investitionen in die Entwicklung der Next-Generation-Titel gedankt, die ab dem vierten Kalenderquartal auf den Markt kommen werden. Für das zweite Quartal prognostiziert die Konzernleitung zwischen 600 und 630 Mio. Dollar Umsatz und bis zu fünf US-Cent Gewinn je Aktie. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde leicht korrigiert: Ging EA bislang von Umsätzen zwischen 3,4 und 3,5 Mrd. Dollar, so liegt die neue Prognose bei 3,3 bis 3,4 Mrd. Dollar. Zwischen 1,45 und 1,60 US-Dollar Gewinn je Aktie soll in den Kassen verbleiben.