Bis 2020 geben Unternehmen mehr Geld für Online-Marketing aus und drängen klassische Print-Werbung weiter zurück, das geht aus der aktuellen EHI-Studie zur Untersuchen der Kommunikationsströme bis 2020 hervor. Demnach sollen vor allem Print-Anzeigen drastisch an Bedeutung verlieren.

Klassische Printwerbung ist weiterhin auf dem absteigenden Ast. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "EHI-Marketingmonitor Handel 2017 - 2020" hervor, die vor allem das Wachstum von additiven Werbemaßnahmen voraussieht. Zwar verbuchen klassische gedruckte Werbeformen wie Prospekte, Handzettel und Flyer mit 32,1 Prozent immer noch den größten Anteil an Bruttowerbeaufwendungen, aber andere Print-Formen wie gedruckte Anzeigen verlieren immer weiter an Bedeutung.

Im Vergleich zum Werbeanteil von Print-Anzeigen im Jahr 2012 (13,6 Prozent) liegt dieser heute nur noch bei rund fünf Prozent und soll auch bis 2020 weiter absacken. Dem entgegen wirkt der Trend hin zum Online-Marketing, das seit 2012 (5,9 Prozent) auf heute 17,5 Prozent angewachsen ist und Platz zwei der beliebtesten Werbeformen annimmt. Und auch in Zukunft rechnen die Marktforscher mit konstantem Wachstum. Bis 2020 soll der Anteil von Onlinewerbung sogar auf 23 Prozent ansteigen. Insgesamt prognostiziert EHI, dass additive Handelswerbung, wie Online, TV und Plakatwerbung bis 2020 rund 58 Prozent des Werbevolumens einnimmt und printbasierte Werbung auf 42 Prozent abdrängt. Im vergangen Jahr konnten sich beide Kommunikationsformen noch konstant halten.

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