Wie US-amerikanische Medien berichten, ist Electronic Arts eine Exklusivvereinbarung mit Sony Computer Entertainment eingegangen. Demnach werde EA nur Spiele für Sonys PlayStation 2 mit einem Onlinemodus ausstatten, Xbox und GameCube sollen leer ausgehen.

Wie das "Wall Street Journal" berichtet, haben Electronic Arts und Sony Computer Entertainment einen Exklusivdeal bezüglich Onlinespielen für Konsolen vereinbart. Demnach wird Electronic Arts Onlinespiele nur für Sonys PlayStation 2 entwickeln, Microsofts Xbox und der Gamecube von Nintendo sollen leer ausgehen. Die Entscheidung geht laut Larry Probst, Chairman & CEO von EA, auf Unstimmigkeiten zwischen dem weltgrößten Publisher und Microsoft zurück. Wie Probst gegenüber der Zeitung ausführte, wolle Microsoft die gesamten Einnahmen des Onlinedienstes einbehalten, ohne die Third Parties partizipieren zu lassen. Die Entscheidung EAs wäre ein herber Rückschlag für das Bestreben Microsofts, den Konsolenonlinemarkt zu erobern. Onlineversionen der Erfolgbrands von EA, wie etwaige "Command & Conquer"-Titel, ein "Sims Online" oder aber auch Onlinetitel der erfolgreichen EA Sports-Reihen, blieben somit PlayStation-exklusiv. Wie Probst allerdings betonte, werde Electronic Arts weiterhin Umsetzungen seiner Spiele für alle drei aktuellen Konsolen entwickeln; onlinefähig sollen jedoch nur die PS2-Versionen werden.

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