Elsa: "Bestand ist nicht gesichert"
Die Elsa AG ist zahlungsunfähig. Nach Kündigung von insgesamt sieben Krediten und erfolglosen Investmentgesprächen scheint die einzige Lösung ein Insolvenzantrag zu sein.
Der Multimediaanbieter Elsa ist zahlungsunfähig. Der Aachener Aktiengesellschaft wurden zum 15. Februar Kredite von sieben Banken gekündigt. Das Kreditvolumen beläuft sich auf rund 28 Mio. Euro. Ein weiteres kreditgebendes Institut aus dem Bankenpool habe zusätzlich mitgeteilt, dass eine eingeräumte Rahmenkreditlinie in Höhe von zehn Mio. Euro nicht über die Frist 30. März verlängert werde. Verhandlungen über eine Ablösung der Kredite durch einen Drittinvestor seien trotz intensiver Vermittlungsbemühungen gescheitert. Mittel für die Begleichung der offenen Kredite stünden derzeit nicht zur Verfügung. Der Bestand des Unternehmens ist damit nicht gesichert. Der Vorstand prüfe derzeit, ob die Voraussetzungen zur Stellung eines Insolvenzantrages gegeben sind. Gegenüber GamesMarkt.de sagte ein Unternehmenssprecher, dass trotz des schwierigen Marktumfeldes die Nachfrage nach Elsa-Produkten auf konstant hohem Niveau gelegen habe. "Eines der Probleme war, dass wir die Nachfrage nicht stemmen konnten".