In einer offiziellen Stellungnahme bedauerte der britische Branchenverband den Tod des 14-jährigen Jungen in England. Dennoch bestehe keinerlei Verbindung zwischen dem Spiel "Manhunt" und den tragischen Ereignissen, stellte der Verband klar.

Der britische Branchenverband Entertainment & Leisure Software Publishers Association (ELSPA) stellte in einer offiziellen Stellungnahme klar, dass keinerlei Zusammenhang zwischen dem Spiel "Manhunt" und den jüngsten tragischen Ereignissen bestehe. Erstens sei der Titel in England erst ab 18 Jahren freigeben und gehöre somit nicht in Kinderhände, und zweitens könnten die Handlungen einer möglicherweise kranken Einzelperson keinen Beweis für eine Verbindung zwischen den tragischen Ereignissen und dem Inhalt eines Spiels liefern. "Menschen auf der ganzen Welt zwischen acht und 80 spielen Videospiele ohne erkennbare negative Einflüsse. Auch Experten konnten bisher keinen glaubwürdigen Zusammenhang zwischen Videospielen und Verhaltensaufälligkeiten feststellen", so die ELSPA. Gleichzeitig legte der britische Verband Eltern ans Herz, darauf zu achten, was ihre Kinder spielten. Hierzu lieferten die offiziellen Altersfreigaben die benötigten Informationen, die auf allen Spieleverpackungen abgedruckt sind. Nichtsdestotrotz sprach die ELSPA den Angehörigen des ermordeten Jungen ihr Mitgefühl aus.

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