Nachdem mehr als 95 Prozent der Avanquest-Aktionäre dem Kauf von Emme zugestimmt haben, hat das Softwareunternehmen die Übernahme abgeschlossen. Beide Gesellschaften bleiben rechtlich selbstständig. Synergien sollen weiteres Wachstum generieren.

Softwareanbieter Avanquest hat die Übernahme der Emme-Gruppe abgeschlossen. Aus der Fusion geht ein Firmennetzwerk hervor, dass sich im Bereich Nongames national wie international an die Spitze setzen kann. Beide Gesellschaften werden zunächst rechtlich eigenständig weitergeführt. Während die deutsche Avanquest-Zentrale in München bleibt, wird Emme Deutschland in Köln als Sales-, Marketing- und Product-Management-Büro bestehen bleiben. Die kombinierten Salesteams werden künftig das Repertoire beider Kataloge anbieten. Da durch die Übernahme aber nicht nur der Produktkatalog erheblich anwächst, sondern auch neue Distributionskanäle erschlossen und Synergien genutzt werden können, rechnet Avanquest für das laufende und das kommende Jahr mit deutlichen Ergebnissteigerungen.

Einher geht die Fusion mit personellen Veränderungen auf der Führungsebene. Thomas Mouhlen, bislang Managing Director von Emme Deutschland, wird das Unternehmen verlassen. An seine Stelle tritt Oliver Wright, CEO von Emme, der zusätzlich als General Manager gemeinsam mit Vice President Europe Andrew M. Goldstein das Europageschäft verantwortet. Goldstein obliegt zudem die Mitgeschäftsführung von Avanquest Deutschland. In München übernimmt derweil Miro Milos, bislang Managing Director, die Geschäftsführung der deutschen Avanquest-Niederlassung.

Weitere Veränderungen stehen mit der Jahreshauptversammlung am 30. Mai an. Dann sollen die Aktionäre darüber abstimmen, ob das Geschäftsjahresende vom 31. Dezember auf den 31. März verlegt werden soll. Hierdurch würden nicht nur die Finanzjahre beider Gesellschaften aufeinander abgestimmt, sondern auch eine bessere Übereinstimmung mit den Retailaktivitäten von Avanquest erreicht. Auszahlen soll sich die Fusion bereits im kommenden Geschäftsjahr. Mit Stichtag 31. März 2008 rechnet Avanquest mit Umsätzen zwischen 130 und 135 Mio. Euro und einem operativen Gewinn zwischen acht und zehn Prozent. Zum Vergleich: 2006 betrug der Unternehmensumsatz 74,3 Mio. Euro.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

LFG Con 2026 Closes With 2,500 Attendants and Politicians in High Places
Among cosplayers: Federal Minister Dorothee Bär (top center), Bavarian Minister Fabian Mehring (bottom center) and County Council Oliver Bär (fourth from right), as well as LFG organisers (bottom row, from left to right) Johannes Wurm, Stefan Preisinger, Kevin Pollak and Ariane Pollak (GamesMarket)

LFG Con 2026 Closes With 2,500 Attendants and Politicians in High Places

By Pascal Wagner 3 min read