Der deutsche Einzelhandel rechnet vorerst nicht mit einem Ende der Konsumflaute.

Ein baldiges Ende der Konsumflaute ist vorerst nicht abzusehen. "Wegen der äußerst verhaltenen Kauflust müssen wir bis zum Jahresende mit deutlichen Einbußen rechnen", sagte Johann Hellwege, Hauptgeschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG). Die Bereiche Textil, Unterhaltung, Sport und Schmuck seien überdurchschnittlich stark von der Konsumflaute betroffen. Als Grund für die allgemeine Kaufzurückhaltung nannte Hellwege die "weit verbreitete Sorge um die eigene Existenz". Hellwege geht davon aus, dass der Einzelhandel in diesem Jahr 30.000 Arbeitsplätze verliert. Das Umsatzminus von fast fünf Prozent in den ersten sechs Monaten sei nicht mehr aufzuholen.

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