Mobile Inhalte werden derzeit lieber pro Download bezahlt als über Abonnementdienste - diese Entwicklung verzeichnet das Dienstleistungsunternehmen Bango in seinem aktuellen Quartalsbericht.

Der Content-Dienstleister Bango widersetzt sich laut eigenen Angaben dem Trend rückläufiger Ausgaben für mobile Inhalte. Demnach habe der Endverbraucher im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006 allein in Großbritannien über 50 Prozent mehr Geld für mobile Content ausgegeben. In den übrigen Ländern seien die Zahlungen für Spiele, Klingeltöne, Musik oder Videos gegenüber dem Vorjahr um das Fünffache gestiegen. Bango erklärt diese Entwicklung mit der immer höheren Akzeptanz, mobile Inhalte pro Download zu bezahlen. Die momentane Marktsituation zeige auf, dass Abonnementdienste zunehmend auf Ablehnung stoßen. Ray Anderson, CEO bei Bango, kommentierte: "Endverbraucher wünschen transparente Zahlungsmethoden für mobile Inhalte". Misstrauen und Verärgerung gegenüber den Abo-Diensten seien in der Öffentlichkeit zudem auf einem Rekordniveau.

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By Pascal Wagner • 2 min read