In Europa und den USA läuft das Weihnachtsgeschäft deutlich schwächer als von Electronic Arts zunächst angenommen. Die Ergebnisse des dritten und vierten Quartals werden daher erheblich unter den eigenen Prognosen liegen.

Electronic Arts hat eine Gewinnwarnung für das laufende dritte und das vierte Geschäftsjahresquartal sowie das Gesamtjahr ausgegeben. Sowohl Umsatz als auch Gewinn werden deutlich unter den eigenen Prognosen liegen, teilte der Publisher mit. Verantwortlich sind vor allem die Märkte in Europa und den USA. "Die Weihnachtssaison erfüllt nicht unsere Erwartungen", kommentierte EA-CEO Larry Probst. "Derzeit gehen wir für das vierte Quartal von zweistelligen Einbußen für die Industrie aus."

Dabei startete EA durchaus optimistisch ins Weihnachtsquartal. Mit Titeln wie "Need For Speed: Most Wanted" oder auch "Harry Potter und der Feuerkelch" wollte man die Vorjahreserfolge wiederholen. Bei Umsätzen zwischen 1,475 bis 1,575 Mrd. Dollar prognostizierte EA zwischen 1,15 und 1,25 US-Dollar Gewinn je Aktie. Eine neue Prognose will das Unternehmen erst mit der Bilanz für das dritte Quartal vorlegen, die für Ende Januar/Anfang Februar erwartet wird.

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