EP:Jahresveranstaltung 2003
Die Verbundgruppe ElectronicPartner hat im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von rund 5,7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Während sich in Deutschland die Konsumflaute in einem leichten Umsatzminus bemerkbar machte, stiegen die Erlöse der europäischen Verbundpartner deutlich an.
"Electronic Partner, größte europäische Verbundgruppe für selbständige Handels- und Systemhausunternehmen der Branchen Consumer Electronics, Telekommunikation, Informationstechnologie, Elektrohausgeräte und Digital Imaging, hat - trotz der großen Kaufzurückhaltung der Konsumenten - seine starke Marktposition behauptet", führte Hartmut Haubrich, Vorsitzender der EP:-Geschäftsführung, anlässlich der diesjährigen Jahresveranstaltung in Düsseldorf aus. Die mehr als 6000 Unternehmen aus zwölf europäischen Ländern umfassende Verbundgruppe hat im vergangenen Jahr insgesamt rund 5,7 Mrd. Euro umgesetzt - das entspricht einem Wachstum von 1,9 Prozent. Der Gesamtzentralumsatz lag 2002 bei rund 2,65 Mrd. Euro.
In Europa weiter auf Wachstumskurs
"Der Anteil und die Bedeutung der Mitglieder außerhalb Deutschlands wachsen kontinuierlich. ElectronicPartner ist damit die bei weitem 'europäischste' Kooperation der Branche", unterstrich Haubrich das insgesamt positive Ergebnis, das vor allem den europäischen Partnern zu verdanken sei. Während außerhalb Deutschlands der Mitgliederumsatz um 4,5 Prozent nach oben kletterte, ging er im Binnenland um 2,8 Prozent zurück. Insgesamt musste mit rund 3,3 Mrd. Euro ein marginales Minus von 1,1 Prozent verzeichnet werden. Das gleiche Bild beim Mitgliederzentralumsatz, der mit rund 1,5 Mrd. Euro ebenfalls knapp unter dem Vorjahresergebnis blieb, in Deutschland fiel und außerhalb Deutschlands stieg.
Der Umsatzanteil außerhalb der Bundesrepublik habe sich damit von 23,5 auf 24,9 Prozent weiter erhöht. Im Ausblick auf 2003 gibt sich EP: in seiner Einschätzung zurückhaltend: Für die CE-Branche rechnet Haubrich auch in diesem Jahr mit einem weiteren Umsatzrückgang von zwei Prozent. Erst mittelfristig könne die Branche auf eine Erholung und Trendwende hoffen. "Die Weltwirtschaftslage ist und bleibt unverändert schwierig, ein Durchbruch ist derzeit nicht in Sicht - ein Traumtänzer, wer anderes sagt", so Haubrich. EP: werde laut Haubrichs Einschätzung trotz allem keine Marktanteile einbüßen, "weder in noch außerhalb Deutschlands". Aus heutiger Sicht erwarte EP: trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten und extremer weltpolitischer Unsicherheiten ein minimales Plus von einem Prozent.