Am 26. März wurden die Büroräume des Coburger Entwicklers Crytek erneut von Gerichtsvollziehern, gerichtlich eingesetzten Gutachtern und Polizeibeamten untersucht. Erste Analysen deuten auf den Einsatz nicht lizenzierter Software hin.

Der Coburger Entwickler Crytek hatte am 26. März erneut Besuch von Gerichtsvollziehern, gerichtlich eingesetzten Gutachtern und der Polizei. Nach Angaben der Business Software Alliance (BSA) wurden bei der Durchsuchungsaktion insgesamt 120 Computer auf Raubkopien überprüft. Erste Analysen deuten auf den Einsatz von nicht lizenzierter Software hin.  fand bei Crytek eine Durchsuchungsaktion statt. Schon damals schätzte die Polizei, dass durch den Einsatz von illegaler Software ein Schaden im sechsstelligen Eurobereich entstanden sein könnte. "Schon bei der ersten Aktion Anfang Februar haben wir Crytek eindringlich auf die unmittelbaren Gefahren und drohenden Konsequenzen beim Gebrauch unlizenzierter Software aufmerksam gemacht", so Georg Herrnleben, Regional Manager Zentraleuropa bei der BSA. Diese Warnungen seien nicht ernst genommen worden. Das Unternehmen habe sich auch durch das Versäumnis, das Fehlen von Software-Management-Prozessen nachzuholen, selbst fahrlässig in diese Situation gebracht. Laut BSA waren der jetzigen Durchsuchungsaktion mehrere einstweilige Verfügungen vorausgegangen, die von BSA-Mitgliedsfirmen beim Landgericht Nürnberg / Fürth erwirkt wurden.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.