ESA: Nächstes Schlachtfeld Illinois
Gleich nach "GTA: San Andreas" widmet sich der US-Verband Entertainment Software Association dem nächsten Krisenherd. Im US-Bundesstaat Illinois bereitet der Verband eine Klage gegen den so genannten Safe Game Act vor.
Der US-Bundesverband Entertainment Software Association (ESA) zieht im US-Bundesstaat Illinois gegen den so genannten Safe Game Act zu Felde. Der Gesetzentwurf soll den Verkauf von Spielen mit gewalttätigen und/oder sexuellen Inhalten an Minderjährige verbieten. Händler, die trotz Verbot solche Spiele verkaufen, droht eine Strafe von 1000 Dollar. ESA-Präsident Doug Lowenstein sieht in dem Entwurf einen Verstoß gegen den ersten Zusatz der US-Verfassung. Die freie Meinungsäußerung ist seiner Darstellung zufolge durch das Gesetz gefährdet. Ähnlichen zuvor in anderen Bundesstaaten eingereichten Klagen der ESA wurde stattgegeben.