ESBD begrüßt eSport-Vorstoß in Sachsen-Anhalt
Der eSport-Bund Deutschland hat in einer ersten Stellungnahme den Vorstoß der Regierungskoalition in Sachsen-Anhalt begrüßt, die darauf abzielen eSport in den Vorschriften über die Gemeinnützigkeit zu verankern.
"Wir begrüßen den Antrag der Regierungsfraktionen in Sachsen-Anhalt ausdrücklich und sehen die geplanten Maßnahmen als wichtigen Schritt für eine Stärkung des eSports im Amateurbereich", so Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschland (ESBD). "Insbesondere der Einsatz für die Anerkennung von eSport als gemeinnütziger Zweck zeigt das bundespolitische Signal, das von den Ländern ausgehen kann." Schon jetzt habe die Bundesregierung mit dem Koalitionspapier einen entsprechenden Arbeitsauftrag. Laut ESBD sollten nun zeitnah Maßnahmen erfolgen.
Der ESBD reagiert damit auf einen von CDU, SPD und Grüne eingereichten Antrag mit Titel "Wandel im Sport fördern - eSports-Strukturen stärken" in Mecklenburg-Vorpommern. Darin wird der Landtag aufgefordert, die wachsende Bedeutung des eSport anzuerkennen. Außerdem wird die Landesregierung gebeten, die ehrenamtliche Tätigkeit in diesem Bereich zu unterstützen und den Dialog zwischen traditionellem und eSport zu unterstützen, und sie wird aufgefordert, auf Bundesebene auf eine Änderung der Abgabenordnung hinzuwirken, sodass eSport in den Vorschriften über die Gemeinnützigkeit verankert wird.
Laut ESBD ist Sachsen-Anhalt das fünfte Bundesland, in dem auf parlamentarischer Ebene über konkrete Maßnahmen zur Förderung des eSports beraten wird.